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Ihre Fragen. Unsere Antworten – Dr. Tanyo Hristov und Theresa Hristov

In diesem Bereich beantworten wir häufige Fragen zu unserer Praxis, unseren medizinischen Schwerpunkten sowie zu Ablauf und Abrechnung. Uns ist wichtig, dass Sie gut informiert sind und sich sicher fühlen – vor, während und nach Ihrer Behandlung. Für individuelle Anliegen nehmen wir uns selbstverständlich Zeit im persönlichen Gespräch.

Fragen zur Neurochirurgie & Wirbelsäulen-Therapie

Worauf ist HRISTOV MEDICAL im Bereich Neurochirurgie spezialisiert?

Unsere Kernkompetenz liegt in der modernen Wirbelsäulentherapie mit besonderem Schwerpunkt auf bewegungserhaltenden Verfahren. Dr. Tanyo Hristov verfügt über ausgewiesene Erfahrung im Einsatz von Bandscheibenprothesen – einem spezialisierten neurochirurgischen Verfahren, das im Vergleich zur klassischen Versteifungsoperation, nicht nur die Beweglichkeit aufrechterhält, sondern auch verbessert.

Vor jeder Operationsentscheidung prüfen wir sorgfältig konservative und funktionelle Therapieoptionen. Ein operativer Eingriff wird ausschließlich dann empfohlen, wenn er medizinisch notwendig ist und eine klare Perspektive auf nachhaltige Stabilität und Beschwerdelinderung bietet.

Welche konservativen Therapien bieten wir an?

Konservative Behandlungen bilden die Grundlage unseres therapeutischen Vorgehens. Dazu gehören medikamentöse Schmerztherapie, gezielte Injektionsverfahren wie Facettengelenksinfiltrationen, periradikuläre Therapien (PRT), epidurale Injektionen und Triggerpunktbehandlungen.

Ergänzend setzen wir neurophysiologische Verfahren wie Primaristic® ein, um Spannungszustände zu regulieren und funktionelle Zusammenhänge positiv zu beeinflussen.

Ziel ist es, Beschwerden ursachenorientiert zu behandeln und operative Maßnahmen möglichst zu vermeiden.

Was ist der Unterschied zwischen einer Bandscheibenprothese und einem „Cage“ als Bandscheibenersatz?

Bei einer Bandscheibenprothese wird die geschädigte Bandscheibe durch ein bewegliches Implantat ersetzt. Die Bandscheibenprothese verhält sich in ihrer Beweglichkeit ähnlich wie eine gesunde Bandscheibe – das betroffene Wirbelsäulensegment bleibt also beweglich. Ziel ist die Schmerzreduktion bei natürlicher Bewegungsführung.

Beim sogenannten „Cage“ wird hingegen das betroffene Segment versteift. Dadurch werden die benachbarten Bandscheiben überbelastet und verschleißen somit schneller, was zu weiteren Operationen im Verlauf führen kann.

Ist eine Bandscheibenprothese auch für Sportler:innen geeignet?

Ja, die Bandscheibenprothese kann insbesondere für sportlich aktive Patient:innen eine geeignete operative Option sein, da die natürliche Dynamik der Wirbelsäule erhalten bleibt. Gerade für Sportler:innen stellt sie daher eine moderne und leistungsorientierte Therapieoption dar.

Ob dieses Verfahren geeignet ist, hängt jedoch vom individuellen Befund, der Stabilität des Segments und den sportlichen Anforderungen ab. Die Entscheidung erfolgt stets auf Grundlage einer präzisen, fachärztlichen Diagnostik.

Wann darf ich nach einer Operation wieder Auto fahren oder reisen?

Dies ist individuell und abhängig von der OP-Technik. Ein generelles Reiseverbot besteht nicht, sofern Sitzposition, regelmäßige Positionswechsel, Medikamenteneinnahme sowie eine abgeschlossene Wundheilung berücksichtigt werden. Vom selbstständigen Autofahren raten wir in der Regel für vier bis sechs Wochen ab, auch aus versicherungstechnischen Gründen. Hierzu beraten wir Sie selbstverständlich individuell.

Wie lange bin ich nach einer Wirbelsäulenoperation krankgeschrieben?

Die Dauer der Krankschreibung nach einer Wirbelsäulenoperation ist individuell und hängt vom Ausmaß der Operation, der angewandten OP-Technik, dem präoperativen Zustand, einer möglichen Rehabilitationsnotwendigkeit sowie von den beruflichen Anforderungen ab. In der Regel beträgt die Krankschreibung zwischen zwei und sechs Wochen. Bei überwiegend sitzenden Tätigkeiten im Büro oder im Homeoffice ist eine Rückkehr häufig bereits nach zwei bis vier Wochen möglich, vorausgesetzt regelmäßige Positionswechsel können eingehalten werden. Bei körperlich anspruchsvollen oder belastenden Tätigkeiten ist meist eine längere Schonungs- und Erholungsphase erforderlich, sodass hier mit einer Krankschreibung von vier bis sechs Wochen zu rechnen ist. Nach versteifenden Wirbelsäulenoperationen (Spondylodese) ist in der Regel eine deutlich längere Ausfallzeit notwendig. Je nach individueller Situation kann die Krankschreibung hier zwischen drei und sechs Monaten betragen. Die genaue Dauer legen wir stets individuell und in enger Abstimmung mit Ihnen und Ihrem gesundheitlichen Zustand fest.

Wer führt meine Operation und Nachsorge durch?

Wir begleiten Sie auf dem gesamten Weg. Die Aufklärung, operative Durchführung sowie die stationären Visiten und Nachsorge erfolgen persönlich durch uns. Die Operation wird von Dr. Tanyo Hristov durchgeführt.

Auch die postoperative Betreuung und Wundkontrollen liegen in unserer Hand.

Wann bin ich nach einer Rückenoperation wieder belastbar?

Die oberflächliche Wundheilung erfolgt innerhalb weniger Tage, die tiefen Strukturen benötigen etwa sechs Wochen Erholung.

Nach Bandscheibenprothesen ist eine schrittweise Belastungssteigerung meist nach 6–12 Wochen möglich. Nach Versteifungsoperationen kann die vollständige Belastbarkeit – abhängig vom Umfang – mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Maßgeblich ist stets der individuelle Ausgangszustand.

Was bedeutet „Prehab“ vor einer Operation?

„Prehabilitation“ beschreibt die gezielte Vorbereitung auf eine geplante Operation. Ziel ist es, körperliche Voraussetzungen zu optimieren und die postoperative Erholung zu unterstützen.

Hierzu zählen unter anderem muskuläre Stabilisierung, Stoffwechseloptimierung sowie – bei Bedarf – die Prüfung möglicher Materialunverträglichkeiten vor Implantation. Wir unterstützen Sie mit einer auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte OP-Vorbereitung.

Wie verläuft die Rehabilitation nach einem Eingriff?

Der Beginn einer Rehabilitationsmaßnahme richtet sich nach Art des Eingriffs und erfolgt in der Regel nicht vor 6–12 Wochen postoperativ.

Wir beraten Sie zur geeigneten Maßnahme und unterstützen Sie gerne bei der Beantragung. Inhalte und Zeitpunkt werden individuell auf Operation, neurologischen Befund und Ihre persönlichen Ziele abgestimmt.

Wie kann ich meine Wirbelsäule langfristig gesund halten?

Eine stabile Wirbelsäule benötigt regelmäßige Bewegung, ausgewogene Belastung und ausreichende Regeneration sowie essenzielle Mikronährstoffe. Ebenso wichtig ist eine bewusste Körperwahrnehmung, damit Spannungen frühzeitig erkannt und ausgeglichen werden können.

Wir beraten Sie zu unterschiedlichen therapeutischen Ansätzen, z. B. Liebscher & Bracht, Dorn-Therapie, Physiotherapie, Neuraltherapie, EMS, Osteopathie oder Chiropraktik. Gemeinsam wählen wir die für Sie passenden Maßnahmen aus und entwickeln ein nachhaltiges Konzept, das Stabilität, Beweglichkeit und eine langfristige Wirbelsäulengesundheit unterstützt.

Für wen ist Primaristic® geeignet?

Primaristic® ist für Menschen jeden Alters geeignet – vom Säugling über Kleinkinder und ältere Kinder bis hin zu Erwachsenen und Senioren. Jede Lebensphase bringt ihre eigenen Herausforderungen mit sich, und Primaristic® passt sich flexibel Ihren Bedürfnissen an. Besonders wertvoll ist die Methode auch während der Schwangerschaft. Diese neurophysiologische Therapie unterstützt in jedem Alter präventiv die Gesundheit zu stärken, bestehende Beschwerden zu lindern sowie die körperliche und geistige Balance über Regulation des vegetativen Nervensystems (VNS) wiederherzustellen.

Unterstützt Primaristic® die Rehabilitation nach Wirbelsäulenoperationen?

Ja, Primaristic kann auch zur Rehabilitation nach Wirbelsäulenoperationen angewandt werden, da Spannungszustände der Muskulatur reduziert und Fehlhaltungen vorgebeugt werden. Zudem, beraten wir Sie als fachkundige Neurochirurgen im Detail, welche Übungen nach operativen Eingriffen sinnvoll sind und welche zunächst vermieden werden sollen.

Werden die Kosten für Primaristic, Kinesio-Taping oder Homöopathie von der Krankenkasse übernommen?

Die Kostenübernahme dieser Behandlungen durch die gesetzlichen Krankenkassen ist nicht einheitlich geregelt. Private Krankenversicherungen erstatten die Leistungen in der Regel ganz oder anteilig. Gerne erstellen wir Ihnen vorab einen transparenten Kostenvoranschlag, den Sie zur individuellen Prüfung bei Ihrer Krankenkasse einreichen können.

Wie läuft eine primaristische Sitzung ab?

Zunächst führen wir eine präzise und ausführliche ca. 45-minütige Anamnese durch, welche auf die Primaristic®abgestimmt ist. Im Anschluss erfolgt eine gezielte körperliche sowie neurologische Untersuchung und dann eine therapeutische Übungseinheit von ca. 25min. In den Folgesitzungen besprechen wir zu Beginn den Stand der Therapie, ggf. aufgetretene Unklarheiten oder Schwierigkeiten und gehen danach direkt in die Übungseinheit über. In regelmäßigen Sitzungs-Abständen werden körperliche Untersuchungen zur Evaluierung des Therapiestands durchgeführt. Die komplette Therapie wird zudem in einem Protokoll festgehalten.

Können Primaristic® und Homöopathie kombiniert werden?

Generell können Primaristic® und Homöopathie kombiniert werden, ebenso mit anderen Therapieverfahren. Wir beraten Sie gerne im Detail, wie sinnvoll parallele Anwendungen sind.

Wie läuft eine homöopathische Behandlung ab?

Bei einer homöopathischen Erstvorstellung bei chronischer Erkrankung erfolgt eine etwa 1-stündige homöopathische Anamnese, welche ebenso die medizinischen Aspekte durch uns beleuchtet. Bei akuten Ereignissen beschränkt sich die Anamnese auf etwa 30min. Im Anschluss besprechen wir unsere Empfehlung mit Ihnen und wählen ein geeignetes Mittel aus. In der Folgebesprechung gehen wir auf die Veränderungen bzw. die bisherige Wirksamkeit des verabreichten Mittels ein und passen ggf. die Gabe und/oder das Mittel an.

Wie viele Sitzungen Primaristic® sind in der Regel sinnvoll?

Wir empfehlen zunächst sechs Sitzungen, um Ihnen eine gute Grundlage für die eigenen Übungen zuhause an die Hand zu geben und eine korrekte Ausführung der einzelnen Übungen sicherzustellen. Der Einstieg ist auch mit einer einzelnen Sitzung möglich; weitere Termine können anschließend auf Ihren Wunsch und in abgestimmten Abständen erfolgen.

Gibt es Kontraindikationen oder Risiken bei der primaristischen Behandlung?

Grundsätzlich gibt es keine Kontraindikationen. Nach operativen Eingriffen oder körperlichen Einschränkungen evaluieren wir auf Grundlage unserer ganzheitlichen medizinischen Fachkenntnisse lediglich welche Übungen für Sie geeignet sind. Somit bestehen keine Risiken für Sie.

Wie schnell zeigen Sich Erfolge bei einer primaristischen Behandlung?

Das ist sehr individuell. Erfahrungsgemäß berichten unsere Patienten über bereits kurzfristig wahrgenommene Erfolge, wie Verbesserungen im Spannungszustand der Muskulatur und über Besserung von Schmerzen und Erschöpfungszuständen. Jedoch bleibt zu beachten, dass durch die oft jahrelange körperliche und geistige Belastung sowohl Zeit als auch regelmäßige Durchführung der erlernten Übungen notwendig sind, um zufriedenstellende sowie nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.

Ist Homöopathie für Kinder und Säuglinge geeignet?

Ja, Homöopathie ist für alle Altersgruppen geeignet, auch für unsere Kleinsten.

Ist Primaristic® auch bei CMD/Zähneknirschen (Bruxismus) sinnvoll?

Ja, Primaristic® ist eine hervorragende Methode um die kranio-mandibuläre Dysfunktion sowie Zähneknirschen ursächlich und nicht nur symptomatisch zu behandeln, da häufig ein erhöhter Muskeltonus Auslöser dafür ist.

Fragen zur Komplementärmedizin

Fragen zur integrativen und funktionellen Medizin

Behandeln Sie das Post-Vac-Syndrom oder Long-Covid?

Ja – in unserer Praxis behandeln wir Menschen, die nach einer COVID 19 Infektion oder –nach einer Impfung unter anhaltenden Beschwerden leiden. Als Neurochirurgen verstehen wir genau, wie belastend Symptome wie chronische Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, „Brain Fog“, Schlafprobleme, neurologische Auffälligkeiten oder autonome Dysregulation sein können – sowohl körperlich als auch psychisch. Mit einem individuellen, integrativen Ansatz gehen wir gezielt auf die Ursachen ein: Erweiterte Laboranalysen zur Erfassung des immunologischen Musters und des Stoffwechsels bilden die Grundlage für einen maßgeschneiderten Therapieplan.

Wann ist eine Infusionstherapie sinnvoll?

Eine Infusionstherapie kann dann sinnvoll sein, wenn der Körper einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen hat oder diese über den Darm nicht ausreichend aufgenommen werden können. Sie ermöglicht die gezielte Aufnahme hochdosierter Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente ohne Belastung des Magen-Darm-Trakts, was insbesondere dann wichtig ist, wenn die Aufnahme über den Magendarmtrakt bereits krankheitsbedingt gestört ist – oral wäre dies nur mit einer sehr großen Menge an Tabletten oder Kapseln möglich. Darüber hinaus sind Infusionstherapien eine sanfte Alternative, da die Wirkstoffe direkt ins Blut gelangen und optimal verfügbar sind.

Was versteht man unter „Leaky Gut“?

Der Begriff „Leaky Gut“ (auf Deutsch: durchlässiger Darm) beschreibt eine Störung der Darmbarriere. Normalerweise schützt die Darmschleimhaut den Körper vor Schadstoffen und Bakterien. Wird diese Barriere durchlässig, können Bakterien, Giftstoffe und unverdaute Nahrungsbestandteile in den Blutkreislauf gelangen und Entzündungen im ganzen Körper auslösen. Ein Leaky Gut kann außerdem zu systemischen Entzündungen führen. Die Ursachen sind vielfältig: Medikamente (z. B. Schmerz- oder Antibiotika), Infektionen, Stress, Alkoholkonsum, ungeeignete Ernährung oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten können die Darmbarriere schwächen.

Warum ist eine Beratung und/oder Laboruntersuchung vor, während oder nach Infusionstherapien sinnvoll?

Wir möchten darauf hinweisen, dass einige Vitamine sich im Körper einlagern und bei Überdosierung schädlich sein können. Auch bestimmte Mineralstoffe und Spurenelemente können sich ansammeln, wenn sie zu hoch dosiert werden, und langfristig Organe wie Nerven, Leber, Herz oder Nieren belasten. Außerdem können unnötig zugeführte Stoffe Nebenwirkungen (wie z. B. Kopfschmerzen, Übelkeit, Haarausfall, Herzrhythmusstörungen, Magen-Darm-Beschwerden, Nierensteine) erzeugen. Daher ist es uns sehr wichtig, dass Infusionstherapien, aber auch Nahrungsergänzungsmittel nur nach vorheriger medizinischer Beratung und/oder Labordiagnostik eingenommen werden. So vermeiden sie Gesundheitsschäden, aber auch unnötige Kosten.

Was sind „Orphan Diseases“?

Seltene Erkrankungen, sogenannte „Orphan Diseases“, betreffen nur einen kleinen Teil der Bevölkerung und stellen häufig eine große diagnostische Herausforderung dar. Viele Patient:innen leiden unter Beschwerden, die trotz umfangreicher Diagnostik bisher ohne eine eindeutige diagnostische Einordnung sind, während in anderen Fällen bereits eine bekannte seltene Erkrankung oder eine klare Verdachtsdiagnose vorliegt.

Unterschied von Post-Vac-Syndrom und Long Covid – Was ist damit gemeint?

Nach einer SARS-CoV-2-Infektion leiden bis zu 5 % der Patient:innen an länger anhaltenden Beschwerden, die als Post-COVID-Syndrom (PCS) bezeichnet werden. Ähnliche Symptome können nach Impfungen auftreten, dann spricht man von einem Post-Vac-Syndrom. Beide Syndrome zeigen nach aktuellem Verständnis ähnliche Mechanismen im Körper. Post-COVID kann sowohl nach schweren als auch nach milden oder sogar symptomlosen Infektionen auftreten. Bei Post-Vac treten Beschwerden oft in den Tagen nach der Impfung auf, können aber auch später auftreten

Was versteht man unter einer Infusionstherapie?

Bei einer Infusionstherapie werden Vitamine, Mineralstoffe oder andere medizinische Wirkstoffe direkt über die Vene verabreicht. So gelangen sie schnell und verlustfrei in den Blutkreislauf, ohne dass sie – wie bei Tabletten – erst über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden müssen. Dadurch kann der Körper gezielter und effektiver mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden, z. B. bei Erschöpfung, Infektanfälligkeit, Mangelerscheinungen oder nach Krankheiten. In unserer Praxis passen wir die Zusammensetzung einer Infusion individuell an. So stellen wir sicher, dass Ihr Körper genau das erhält, was ihm aktuell fehlt – präzise, wirksam und abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse.

Wie läuft eine funktionell-medizinische Beratung oder Behandlung ab?

Es erfolgt ein ca. 6o minütiges Erstgespräch mit uns als Team, Sichtung sämtlicher Vorbefunde ihrerseits und Erstellung eines individuellen Diagnostik-Fahrplans. Je nach Diagnostik können Laboruntersuchungen direkt vor Ort erfolgen. Im Folgegespräch werden die Ergebnisse der Untersuchungen mit Ihnen ausführlich besprochen und ein Therapieplan festgelegt. Hierzu erhalten Sie zudem ausführliche Befundberichte von uns.

Können schulmedizinische Therapien parallel fortgeführt werden?

Selbstverständlich können andere Therapien fortgeführt werden, sollte es Widersprüche oder Wechselwirkungen in den Behandlungen oder verabreichten Mitteln geben, klären wir Sie im Vorfeld darüber auf und erarbeiten einen individuellen Therapieplan für Sie.

Was passiert beim ersten Termin und welche Unterlagen sollte man mitbringen?

Beim Erstgespräch führen wir ein ausführliches Anamnesegespräch mit Ihnen durch und sichten all Ihre Unterlagen. Daher bringen Sie bitte alle Voruntersuchungen/- befunde (MRT/CT) sowie Ihren Medikamentenplan in digitaler oder Papierform mit. Notieren Sie Ihre Fragen vorab, damit in der Aufregung nichts offenbleibt. Bereits am Ende des Gesprächs können wir Ihnen eine Empfehlung aussprechen, ob weitere Untersuchungen notwendig sind und welche Therapieoptionen für Sie geeignet sind.

Wo kann ich parken und ist die Praxis barrierefrei erreichbar?

Unsere Praxis ist barrierefrei erreichbar, da Sie sich im Erdgeschoss eines Ärztekomplexes befindet. Direkt gegenüber von unserer Praxis befindet sich die Einfahrt für das Parkhaus des Rhein-Centers Köln-Weiden.

Bieten Sie auch Hausbesuche an?

Gern bieten wir Ihnen auch Hausbesuche an, diese sollten lediglich im Vorfeld mit uns abgestimmt werden.

Kann ich auch Termine außerhalb der Öffnungszeiten vereinbaren?

Gerne bieten wir Ihnen Termine außerhalb der regulären Sprechzeiten nach individueller Vereinbarung an.

Bieten Sie Videosprechstunden an?

In bestimmten Situationen kann es für Sie sinnvoll sein, den ärztlichen Kontakt im Rahmen einer Videosprechstunde wahrzunehmen. Diese Möglichkeit bieten wir Ihnen gerne an – kontaktieren Sie uns einfach telefonisch oder per E-Mail, um einen Termin zu vereinbaren. Gerade beim Erstkontakt sowie im Verlauf chronischer Erkrankungen empfehlen wir jedoch in regelmäßigen Abständen eine persönliche Vorstellung in unserer Praxis, damit Untersuchung und ärztliche Beurteilung umfassend erfolgen können.

Was passiert, wenn ich einen Termin stornieren muss?

Wir bitten Sie so früh wie möglich Termine zu stornieren, damit wir anderen Patienten, welche dringend einen Termin benötigen, diesen anbieten können und so zusätzlich entstehende Kosten vermieden werden.

Fragen zu unserer Praxis

Fragen zu Preisen & Abrechnung

Was kostet eine medizinische Beratung?

Da jede Fragestellung so individuell ist wie der Mensch selbst, bieten wir unterschiedliche Beratungsformate mit jeweils unterschiedlichem zeitlichen Umfang (30, 60, 90min) und Schwerpunkt (neurochirurgisch, allgemein-therapeutisch, funktionell-medizinisch) an. Die Kosten richten sich daher nach Art, Dauer und Inhalt der Beratung und beginnen ab 183€.

Gibt es Paketpreise?

Für ausgewählte Behandlungen wie Infusionstherapien, Primaristic® oder Spritzentherapien bieten wir bei von Beginn an geplanter mehrmaliger Anwendung vergünstigte Paketpreise an. Sprechen Sie uns hierzu gerne an – wir beraten Sie transparent.

Wie erfolgt die Abrechnung für Selbstzahler?

All unsere Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) über unseren Verrechnungsdienstleister Dr. Meindl & Partner abgerechnet. Ein Großteil der Leistungen wird von den privaten Krankenkassen erstattet. Gesetzlich versicherte Patienten können sich bei uns als Selbstzahler vorstellen. Gern informieren wir Sie vor jeder Behandlung transparent über die entstehenden Kosten. Einblicke finden Sie bereits unter Preise und Abrechnung.

Wie wird die Labordiagnostik abgerechnet?

Die Kosten der Labordiagnostik werden Ihnen direkt von unserem labormedizinischen Dienst IMD-Berlin in Rechnung gestellt und bei diesem via Überweisung beglichen. Vor jeder Blutentnahme können Sie die entstehenden Kosten selbstverständlich transparent einsehen.

Welche Zahlungsarten werden akzeptiert?

Sie erhalten eine Rechnung, welche Sie bei unserem Verrechnungsdienstleister Dr. Meindl und Partner mittels Überweisung begleichen.

Erstellen Sie Kostenvoranschläge für private und gesetzliche Krankenkassen?

Ja – wir erstellen Ihnen auf Wunsch einen Kostenvoranschlag, damit Sie die voraussichtlichen Behandlungskosten im Voraus kennen. Ein solcher Kostenvoranschlag dient Ihnen als Orientierung über den geplanten Leistungsumfang und die geschätzten Kosten. Ein Kostenvoranschlag ist keine Garantie für eine Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse.

Sie haben Fragen?
Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen.

Adresse

Bunzlauer Straße 3
50858 Köln - Weiden

Öffnungszeiten

Mo. 9-13 Uhr und 14-19:00 Uhr
Di./Mi./Do. 9-13 Uhr und 14-17:00 Uhr
Fr. 9-13 Uhr

Weitere Termine nach Vereinbarung möglich